Als Alternative zu umfangreichen Wahlprogrammen findest du in dieser Synopse die wesentlichen Aussagen verschiedener Parteien zu einzelnen Themen im Vergleich gegenübergestellt.

Bildung
- Frühkindliche Bildung - Rechtsanspruch
- Frühkindliche Bildung - Personal
- Frühkindliche Bildung - Kindertagesstätten
- Frühkindliche Bildung - Beitragsfreiheit Gebühren in Kita
- Frühkindliche Bildung - Öffnungszeiten
Berufliche Bildung
Familie
Schule
Hochschule
Weiterbildung
Kinder und Jugendliche
- Versorgung Kindertageseinrichtung /Schule
- Schul- und Lernmaterial
- Kinder-Regelsätze SGB II/SGB XII
- Kultureinrichtungen
- Ganztagsbetreuung
- Jugendförderung
- Jugendverbandsarbeit
- Wahlalter
Rechtsextremismus
Ökologie
Bildung
Q. Frühkindliche Bildung - Rechtsanspruch
CDU
ab vollendetem 1. Lebensjahr
Die Linke
ab Geburt
SPD
ab vollendetem 1. Lebensjahr
Bündnis 90/Die Grünen
ab dem 1. Lebensjahr
FDP
Einführung Betreuungsgutscheine
^ TOP
Q. Frühkindliche Bildung - Personal
CDU
1.000 zusätzliche Stellen für Kleinkinderbetreuung (bis 3 Jahre); Erhöhung der Landespauschale für alle Ein- und Zweijährigen
Die Linke
2.000 zusätzliche Stellen, Ausbau Förderpädagogik, Umsetzung einheitliche Bildungsstandards; Ziel Ausbildung: Fachhochschulniveau
SPD
2.000 zusätzliche Stellen; Ziel Ausbildung: Fachhochschulniveau
Bündnis 90/Die Grünen
2.000 zusätzliche Stellen; in Einrichtungen stimmigen Mix von Erzieherinnen unterschiedlichster Ausbildung Ziel Ausbildung: Fachhochschulniveau
FDP
Vorhandene Personal reicht nicht aus, der Betreuungsschlüssel ist dringend zu verändern; Ziel Ausbildung: akademische Ausbildung
^ TOP
Q. Frühkindliche Bildung - Kindertagesstätten
CDU
Die Linke
Ausbau zu Bildungs- und Familienzentren
SPD
Bündnis 90/Die Grünen
Festschreibung eines Bildungsauftrages und Stärkung Kindertagesstätte als erste Säule des Bildungssystems; generell Angebot als integrative Tagesstätte; Ausbau zu sozikulturellen Knotenpunkten
FDP
höchste Zeit, einen Bildungsauftrag zu formulieren; Einführung verpflichtendes Vorschuljahr mit Abschlusstest zur Schulaufnahme
^ TOP
Q. Frühkindliche Bildung - Beitragsfreiheit Gebühren in Kita
CDU
Die Linke
SPD
schrittweise Einführung
Bündnis 90/Die Grünen
kostenfreier Besuch (in Perspektive)
FDP
kostenfreier Besuch
^ TOP
Q. Frühkindliche Bildung - Öffnungszeiten
CDU
Die Linke
SPD
bedarfsgerecht
Bündnis 90/Die Grünen
FDP
längere Öffnungszeiten
^ TOP
Berufliche Bildung
Q. Berufsorientierung/ Berufswahlvorbereitung
CDU
Ausbau Kooperation zwischen Wirtschaft, Schule und Hochschule
Die Linke
Integration polytechnische Bildung und Berufswahlorientierung in Lehrpläne
SPD
engere Verknüpfung von Schule und Betrieben
Bündnis 90/Die Grünen
FDP
Stärkere Betonung der Berufsorientierung an Regelschulen
^ TOP
Q. Ausbildungsplatz
CDU
Fortsetzung Prozess "Thüringer Ausbildungspakt" (mit Wirtschaft)
Die Linke
Mehr betriebliche Ausbildungsplätze mit ausreichender sozialer Absicherung und guten Übernahmechancen; Einführung gesetzliche Ausbildungsplatzumlage
SPD
Jeder erhält Platz.
Bündnis 90/Die Grünen
Alle erhalten betrieblichen Ausbildungsplatz; Einführung Ausbildungsplatzumlage; öffentlich geförderte Betriebe = Übernahmeverpflichtung für mindestens 1 Jahr
FDP
^ TOP
Q. Berufsausbildung
CDU
Die Linke
Senkung Berufsschulpflicht auf 18 Jahre; Wiedereinführung der Ausbildereignungsverordnung; Einführung Landesausbildungsbeihilfe für Jugendliche ohne Ausbildungsgeld bzw. ohne Anspruch auf BAföG; Neuordnung im Bereich der außerbetrieblichen und der Benachteiligten-Ausbildung; Das BVJ ist durch praxisnahe modulare Ausbildungsformen mit sozialpädagogischer Begleitung und effektiven Hilfen für den Übergang in Arbeit zu ersetzen.
SPD
Ablehnung der Modularisierung; neues Stufenmodell: 1. Abschnitt: Vermittlung grundlegender Qualifikationen und Kernkompetenzen der Berufsgruppe (1 Jahr) 2. Abschnitt: Vermittlung profilgebender Kompetenzen des Zielberufs
Bündnis 90/Die Grünen
In verwandten Berufsbildern zumindest im 1. Ausbildungsjahr gemeinsamer Unterricht
FDP
Erhalt und Stärkung duale Berufsausbildng; jede Ausbildung endet mit einer öffentlich-rechtlichen Abschlussprüfung; BVJ wird reformiert und an die Bedürfnisse der Ausbildungsbetriebe angepasst
^ TOP
Q. Berufsschule
CDU
Förderung und Moderation des Dialoges und der Zusammenarbeit zwischen örtlichen Beruftsschulträgern; Entwicklung von landkreisübergreifenden "Bildungsregionen"
Die Linke
Entwicklung durch Landesberufsschulnetzplanung
SPD
Entwicklung zu regionalen Zentren der Aus-, Fort- und Weiterbildung; Ausbau berufliche Gymnasien
Bündnis 90/Die Grünen
Entwicklung zu regionalen Aus- und Weiterbildungszentren
FDP
^ TOP
Familie
Q. Erziehungsgeld
CDU
Ausdehnung auf zwei Jahre ab dem ersten Geburtstag
Die Linke
SPD
Abschaffung
Bündnis 90/Die Grünen
Rücknahme der Familienoffensive
FDP
^ TOP
Q. Familienunterstützung
CDU
Förderung von Arbeitgebern, die jungen Eltern Erwerbsarbeit von zu Hause aus ermöglichen (Schaffung von mind. 1.000 Heimarbeitsplätzen); Einführung Thüringer Familiendarlehen; für jene, die dies nicht erhalten können – Einführung Kinderbonus; Unterstützung junger Familien bei Eigentumsbildung; nachhaltige Unterstützung Familienhebammen; Ausbau Kinderschutzsystem
Die Linke
Einführung Sozialpauschale, die auch für Familienzentren eingesetzt werden kann; Einführung eines Sozialtickets für Busse und Bahnen für Menschen mit geringem Einkommen; Ausbau Beratungsstellen (mit aufsuchenden Hilfen), Familienhilfe
SPD
Ausbau Familienhebammen; Verbesserung Elternbildung, Familien- und Erziehungsberatung; Ausbau der Tageseinrichtungen und Schulen zu direkten Anlaufstellen für Eltern, die Hilfe suchen;
Bündnis 90/Die Grünen
Verlässliche Netzwerke – von der Hebamme über die Kinderärztin über ehrenamtlich Engagierte in der Nachbarschaft bis zur Familienhilfe, die niedrigschwellig erreichbar sein müssen
FDP
Einführung eines ökologischen Baukindergeldes
^ TOP
Q. Familieneinkommen
CDU
Tarifautonomie vor Gesetz; branchenspezifischer Mindestlohn; Beschäftigung mit leistungsgerechter Entlohnung; Einführung Solidarisches Bürgergeld
Die Linke
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit zur Sicherung der ökonomischen Unabhängigkeit; Existenz sichernde Löhne statt Lohndumping, flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn
SPD
Sicherung durch gesetzlichen Mindestlohn und gute Löhne
Bündnis 90/Die Grünen
Einführung gesetzlicher Mindestlohn und branchenspezifische Lohnuntergrenzen oberhalb des Mindestlohnes
FDP
Gegen Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen; dafür: Einführung Liberales Bürgergeld, welches Bedürftigkeit und Bereitschaft zur Arbeitsaufnahme voraussetzt, bei Ablehnung zumutbarer Arbeit - Kürzung
^ TOP
Q. Elternmitwirkung
CDU
Die Linke
Stärkung der Mitbestimmung der Eltern
SPD
durch Gesamtelternvertretungen Kita (Kreis- und Landesebene)
Bündnis 90/Die Grünen
FDP
^ TOP
Q. Stiftung FamilienSinn
CDU
Profilierung und Einrichtung eines Fröbel-Instituts für Familien- und Bildungsforschung
Die Linke
Auflösung, Aufgabenwahrnahme durch Land
SPD
Auflösung, Aufgabenwahrnahme durch Land
Bündnis 90/Die Grünen
FDP
^ TOP
Schule
Q. Schulsystem
CDU
Beibehaltung Schulsystem
Die Linke
Neues Schulsystem für Thüringen mittels Volksentscheid; Länger gemeinsames Lernen bis zur Klasse 8; Ausbau des Angebots an gebundenen Ganztagsschulen
SPD
Einführung Thüringer Gemeinschaftsschule; Länger gemeinsames Lernen bis Klasse 9; Abschaffung Förderschule (so weit es geht); mehr Wahlfreiheit für Kursbelegung und Wahl Prüfungsfächer an Gymnasien; bedarfsgerechter Ausbau Ganztagsangebote
Bündnis 90/Die Grünen
Streichung Vorrang Gliederung des Schulsystems aus Thüringer Verfassung; länger gemeinsames Lernen bis zur Klasse 9; flächendeckender Ausbau von Ganztagsangeboten in offener oder gebundener Form
FDP
Länger gemeinsames Lernen bis Klasse 7 (ist zu prüfen); Ausbau eines Netzes von Ganztagsschulen
^ TOP
Q. Bildungsstandards
CDU
Die Linke
SPD
Einführung nationaler Bildungsstandards für alle Klassenstufen; Herstellung Vergleichbarkeit Abschlüsse;
Bündnis 90/Die Grünen
FDP
bundeseinheitliche Bildungsstandards und bundesweite Vereinheitlichung der Abschlussprüfungen, beginnend mit Mitteldeutschem Abitur
^ TOP
Q. Eigenverantwortliche Schule
CDU
Fortsetzung des Prozesses
Die Linke
stärkere Verantwortung der Kommunen für die Schulen; mehr Eigenverantwortung in allen Fragen der Schul- und Unterrichtsorganisation sowie Lernqualität; mehr Selbstständigkeit bei der Personalauswahl, Leistungsbewertung und vollständige Verfügung über Budgets
SPD
mehr pädagogische Eigenverantwortung durch selbst erstellte Schulprogramme; eigenes Schulbudget sowie Abschluss von Rechtsgeschäften; mehr Kompetenzen bei Personalauswahl, - entwicklung und - führung
Bündnis 90/Die Grünen
Selbstständigkeit mehr ausbauen; mehr Selbstverwaltung und Eigenverantwortung, einschließlich Zuständigkeit für Auswahl Personal; Personalentwicklung und Fortbildungskonzepte; SchulleiterInnen sollen alle 5 Jahre von der Schulkonferenz gewählt werden
FDP
Übertragung Personalhohheit, Verantwortung für materiellen Bedarf und effiziente Nutzung der Lehr- und Lernmittel
^ TOP
Q. Lehrerbildung
CDU
Steigerung des Einstellungskorridors junger Lehrkräfte von 100 auf 500 (bis 2011)
Die Linke
Prinzipielle Gleichbehandlung aller; zukunftsorientierte Personalplanung, adäquate Entlohnung und nennenswerte Neueinstellung junger Lehrkräfte
SPD
Abschaffung der Hierarchisierung der unterschiedlichen Lehrämter sowie des schulartbezogenen Lehramtsstudiums
Bündnis 90/Die Grünen
Qualität der Ausbildung verbessern; gleiches Ausbildungsniveau für Grundschulbereich, gleiche Entlohnung aller LehrerInnen
FDP
^ TOP
Q. Schulsozialarbeit
CDU
Die Linke
an allen Schulen
SPD
Bündnis 90/Die Grünen
an allen Schulen Schulpsychologen und Schulsozialarbeit
FDP
^ TOP
Hochschule
Q. Studiengebühren
CDU
keine allgemeinen Studiengebühren
Die Linke
keine Erhebung, Abschaffung Verwaltungskostenbeitrag
SPD
keine Erhebung, auch keinen Verwaltungskostenbeitrag
Bündnis 90/Die Grünen
keine Erhebung, Abschaffung Verwaltungskostenbeitrag
FDP
Erhebung durch Hochschulen möglich (Höchstgrenze: 80 Euro/Monat); Begleichung des Betrages entweder durch nachgelagerte Erhebung (Aufnahme berufliche Tätigkeit) oder durch Kreditfinanzierung und Deckelung; Gesamtverbindlichkeiten BAfÖG-Rückzahlung und Kreditbelastung bei max. 15.000 Euro
^ TOP
Q. BAfÖG
CDU
Auflage "Landesausbildungsförderungsgesetz", um Anreiz zu bieten, nach dem Studium in Thüringen zu bleiben
Die Linke
elternunabhängiges bedarfsdeckendes BAfÖG für alle ohne Rückzahlungspflicht
SPD
jährlicher Inflationsausgleich; langfristig: elternunabhängig und bedarfsgerecht
Bündnis 90/Die Grünen
Ausbildungsförderung reformieren mit Ziel der elternunabhängigen Förderung berechtigter Studierender
FDP
^ TOP
Q. Studierende
CDU
Begabten Studenten als "Leistungs-Stipendium"; außerdem BAfÖG als monatliche Unterstützung, wobei Rückzahlungssumme sich mit jedem Jahr verringert, in dem Absolventen in Thüringen wohnen und arbeiten. Einführung einheitlicher Thüringer Studentenausweis & gemeinsames Campus-Thüringen-Ticket
Die Linke
Anreiz- und Stipendienprogramm zur Steigerung der Anfängerquote; Programm "Studentischer Wohnraum"
SPD
Hochschulzugang auch aus geeigneter beruflicher Qualifizierung heraus; bundeseinheitliche Regelungen zur Hochschulzulassung
Bündnis 90/Die Grünen
Einführung Landesstipendium über ganze Studienzeit für besonders gut Studierende und besonderes sozial engagierte Studierende (deutlich über BAföG-Höchstsatz)
FDP
Auflage gezielter Marketingstrategien; stärkere Anrechnung der beruflichen Abschlüsse und des beruflich erworbenen Wissens auf die im Rahmen des Studiums zu erbringenden Leistungen
^ TOP
Weiterbildung
Q. Bildungsfreistellungsgesetz
CDU
Ablehnung
Die Linke
Schaffung Bildungsfreistellungsgesetz
SPD
Ja, 5 Tage im Jahr; Erstattung Lohn beim Land
Bündnis 90/Die Grünen
Ja, 5 Tage im Jahr (bezahlte Freistellung); auch für jene in nicht abhängiger Arbeit
FDP
^ TOP
Kinder und Jugendliche
Q. Versorgung Kindertageseinrichtung /Schule
CDU
Die Linke
stufenweise Gewährleistung einer gesunden und kostenfreien Ernährung
SPD
gesundes und kostenfreies Mittagessen (Schule) sowie Ganztagsverpflegung in Kindertageseinrichtungen für alle durch Landesfonds
Bündnis 90/Die Grünen
Gesundes und kostenfreies Mittagessen (in erster Phase für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen) in Kita und Schule; Land beteiligt sich mit einem Zuschuss von 50 %
FDP
^ TOP
Q. Schul- und Lernmaterial
CDU
Die Linke
Sicherung Lernmittelfreiheit; Kosten für Schulmaterial sozial gestalten
SPD
für alle Schulkinder kostenlos zur Verfügung
Bündnis 90/Die Grünen
Senkung der Kosten und Übernahme für Kinder aus einkommensschwachen Familien (Land zu 100%)
FDP
^ TOP
Q. Kinder-Regelsätze SGB II/SGB XII
CDU
bedarfsgerechte Regelsätze; Einführung Kinderbürgergeld
Die Linke
Abschaffung Hartz IV, Einführung Kindergrundsicherung
SPD
bedarfsgerechte Erhöhung sowie Anlassbezogene Förderung
Bündnis 90/Die Grünen
Eigenständige und bedingungslose Kindergrundsicherung in Höhe von 330 Euro
FDP
^ TOP
Q. Kultureinrichtungen
CDU
Die Linke
kostenloser Besuch von Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Nutzung von Bussen und Bahnen
SPD
kostenloser Besuch von Museen und Bibliotheken
Bündnis 90/Die Grünen
kostenloser Besuch durch Einrichtung einer Kinder-Freizeit-Karte
FDP
^ TOP
Q. Ganztagsbetreuung
CDU
Die Linke
Ausbau gebundene Ganztagsschule
SPD
für eine qualifizierte Ganztagsbetreuung und ausreichende, vielfältige und hochwertige Angebote der Jugendarbeit, Jugendfreizeit und außerschulischen Jugendbildung
Bündnis 90/Die Grünen
flächendeckender Ausbau
FDP
^ TOP
Q. Jugendförderung
CDU
Die Linke
Erhöhung der Jugendpauschale, mit der langfristig Sozialarbeit gesichert und Angebote der Jugendhilfe bedarfsgerecht umgesetzt werden
SPD
gesetzliche Verankerung; Anhebung auf bedarfsgerechtes Niveau; Stärkung der schulbezogenen Jugendarbeit durch Vernetzung Schule mit freien Trägern der Jugendarbeit
Bündnis 90/Die Grünen
Sicherung einer angemessenen materiellen und finanziellen Ausstattung, Unterstützung Ehrenamt und genügend Fachkräfte mit entsprechender Qualifizierung
FDP
^ TOP
Q. Jugendverbandsarbeit
CDU
Stärkung und angemessene Förderung des Lernorts Jugendverbandsarbeit und außerschulische Jugendbildung; zuverlässlicher Partner des Landesjugendrings und seiner Mitgliedsverbände und Unterstützung deren Arbeit durch eine verlässliche Finanzierungsgrundlage; noch bessere finanzielle Unterstützung der Jugendfeuerwehren
Die Linke
Auflage Fachreferentenprogramm gegen Rechtsextremismus mit Jugendverbänden
SPD
Bewahrung der Vielfalt der Jugendverbände; Stärkung ihres bildungspolitischen Auftrags durch Aufnahme in geeignete Landesprogramme;
alle Jugendverbände des Landesjugendrings erhalten Personalstellen, wobei Qualität und Zielgruppenspezifik wichtigste Förderkriterien sind;
Arbeit der Verbände sowie des Landesjugendrings müssen stärker evaluiert werden; Stärkung kommunale Jugendverbandsarbeit
B90/Die Grünen
Jugendverbände leisten eigenständigen Beitrag zur Bildung; sind wichtige Orte der Selbstbildung und -organisation in Gruppen und mit Gleichaltrigen; Partnerschaft mit dem Landesjugendring und den darin vertretenen Jugendverbänden hat weiterhin hohen Stellenwert.
FDP
^ TOP
Q. Wahlalter
CDU
Die Linke
Senkung auf 16 Jahre (kommunal)
SPD
B90/Die Grünen
Senkung auf 16 Jahre (kommunal)
FDP
^ TOP
Rechtsextremismus
Q. Landesprogramm gegen Rechtsextremismus
CDU
Die Linke
Ja
SPD
wird umgesetzt, auch durch gemeinsame Programme mit dem Bund
B90/Die Grünen
Ja
FDP
^ TOP
Q. Verbot NPD
CDU
Die Linke
Ja, Einleitung eines neuen Verbotsverfahrens
SPD
Ja, durch Einleitung eines neuen Verbotsverfahrens
B90/Die Grünen
FDP
^ TOP
Q. Verbot rechtsextremistisches Organisationen
CDU
Thüringen wird Extremisten weiter bekämpfen. Wir wollen eine wehrhafte Demokratie, die konsequent gegen extremistisches Handels vorgeht.
Die Linke
SPD
B90/Die Grünen
Aufforderung zur aktiven Beteiligung am Bündnis "Deine Stimme gegen Nazis"
FDP
Extremismus bekämpfen mit Klarheit und Augenmaß, aber auch Zurückhaltung bei der Abgrenzung von Meinungsfreiheit zu verfassungsfeindlicher Agitation.
^ TOP
Ökologie
Q. ÖPNV
CDU
Ausbau bedarfsgerechter und servicefreundlicher ÖPNV; Einführung "Thüringen Takt"
Die Linke
ÖPNV hat Vorrang vor Individualverkehr; alle Verkehrsangebote müssen barrierefrei angeboten und ein diskriminisierungsfreier Zugang gewährleistet werden.
SPD
Stärkung eines leistungsfähigen ÖPNV (abgestimmte Fahlpläne, einheitlicher Tarif; Einführung neuer Modelle, u.a. Ruftaxis, Bürgerbusse)
B90/Die Grünen
"Verkehr vermeiden, verlagern und verträglich gestalten"; pünktlich, häufig, schnell = Thüringen Takt, der qualifiziert werden soll
FDP
Effiziente Fortschreibung von Möglichkeiten, die eine intelligente Vernetzung im ländlichen Raum ermöglichen
^ TOP
Q. Energie
CDU
Fachliche Begleitung und Unterstützung geeigneter Bioenergieprojekte (Ziel: Bioenergiedörfer - dezentral, sicher und preiswert im ländlichen Raum); Einrichtung eines Lehrstuhls für erneuerbare Energien und Aktivenergiearchitektur
Die Linke
Masterplan "Energiesparkraftwerk Thüringen" mit Ziel der dezentralen Energieerzeugung und -versorgung durch einen Mix aus regenerativen Energien
SPD
Energie-Wende durch umfassenden Aktionsplan Land; Zukunftspakt "Energie für Thüringen", in dem Klimaziele verbindlich vereinbart und erneuerbare Energien gestärkt werden. Ausbau Hochschulausbildung im Bereich Photovoltaik und Halbleitertechnologien
B90/Die Grünen
Steigerung Anteil Erneuerbarer Energien und Energieeinsparung von 11% auf 25 % (2014); Schaffung von 10.000 neuen Arbeitsplätzen in diesen Bereich; bessere Kreditkonditionen und Übernahme Ausfallbürgschaften; Ausbau bzw. Einrichtung von Studienrichtungen im Bereich Erneuerbare Energien und -einsparung
FDP
^ TOP
Q. Abfall
CDU
Die Linke
Schwerpunkt: Vermeidung von qualitativ hochwertiger Verwertung
SPD
vorhandene Abfallbehandlungs-und Deponiekapazitäten sinnvoll auslasten.
B90/Die Grünen
Grundsatz: "Vermeiden von Vorwerten"; Stärkung Mehrwegsysteme und Ausbau effektive Kreislaufwirtschaft
FDP
^ TOP